über die Kirche

Das Zürcher Neumünster wurde 1839 von Leonhard Zeugheer erbaut. Damit sollte der wachsenden Bevölkerung der Quartiere Riesbach, Hottingen und Hirslanden eine eigene Kirche zur Verfügung gestellt werden. In Abgrenzung zum Grossmünster wurde der Name «Neumünster» gewählt.  

Das Gebäude wurde im Stil des Klassizismus erbaut. Der rechteckige, tempelartige Bau trohnt imposant auf dem Zelglihügel, der von einer monumentalen Freitreppe erreicht werden kann. Der ehemalige Friedhof nebenan ist heute eine reizvolle Parkanlage. 

Der Innenraum erinnert mit seiner «Schuhschachtel»-Form an einen Konzertsaal des 19. Jahrhunderts. Die Innendekoration mit orientalischen Motiven stammt von Alfred Friedrich Bluntschli aus dem Jahre 1912. Besonders eindrücklich sind die Kassettendecke und der grosse Leuchter. Das Neumünster ist ein Bau, der einen sofort einnimmt.